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Einige Gesetze der Kraft und Schönheit |
| Gedanken |
Unsere Gedanken formen unser Antlitz und geben ihm sein persönliches Gepräge. Unsere Gedanken bestimmen Gebärde, Haltung und Gestalt des ganzen Leibes. Die Gesetze der Schönheit und der vollendeten Gesundheit sind identisch. Beide hängen völlig von dem Zustande des Gemütes ab, oder mit anderen Worten von der Beschaffenheit der Gedanken, die am häufigsten von uns zu anderen und von anderen zu uns strömen. Hässlichkeit der Mienen entspring stets der unbewussten Uebertretung eines Gesetzes, bei jung und alt. Jedes Zeichen von Verfall in einem menschlichen Körper, jede Form von Schwäche, alles, was die persönliche Erscheinung eines Menschen für uns abstossend macht, hat seine Ursache in der dominierenden Stimmung seines Gemütes. Die Natur hat das in uns gepflanzt, was man Instinkt nennt – die höhere Einsicht, denn wir operieren mit subtileren Sinnen, wenn wir verabscheuen, was – hässlich und verformt – Spuren des Verfalls trägt! Es ist der eingeborene Trieb der menschlichen Natur, das Unvollkommene zu meiden – das relativ Vollkommene zu suchen. Unsere höhere Einsicht hat recht, wenn sie Runzeln und Gebrechlichkeit aus dem gleichen Grunde scheut wie ein besudeltes und zerrissenes Gewand! Der Leib ist das lebendige Kleid und zugleich das Instrument des Geistes.
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