|
Die traditionelle Heilmassagen |
|
Thai-Yoga-Massage,Tibetische Massage,Fussreflexzonen-Massage,Reiki
|
Blockade
|
Bei der Anwendung einzelner Massagearten oder bei der gesamtheitlichen Anwendung der Therapieformen wird bei der Behandlung eines Körperteiles immer auch der restliche Körper angesprochen. Wird an einer Stelle durch die Massage eine Blockade gelöst, werden gleichzeitig auch andere Körperbereiche vitalisiert. Zum Beispiel werden am Ende häufig die Arme und Beine wohlig warm durchströmt, auch wenn der Schwerpunkt nicht in der Massage der Extremitäten lag, sondern am Rücken oder Bauch massiert wurde.
|
Ganzkörperwirkung
|
Das Phänomen dieser „Ganzkörperwirkung“ läßt sich dadurch erklären, dass über die Meridiane ein Energieausgleich stattfindet, der z.B. am Kopf Empfindungen von Kribbeln und Wärme auslöst, während die Behandlung aus Drücken und Halten von Punkten rund um die Fussfessel (der Streifen ums Unterbein etwa 10 cm oberhalb der Fussknöcheln) besteht.
|
| Aufmerksamkeit |
Die ganzheitliche Therapeutin hat einen Fokus und gleichzeitig immer einen Blick für das gesamte Geschehen. Die Therapeutin bringt ihre Präsenz und Aufmerksamkeit in ihre Hände, zentriert sich, entspannt sich und öffnet sich für den Moment und den Menschen. Für den Klient, die Klientin ist der erste Kontaktgriff die Einstimmung auf den Moment und auf seinen, ihren Körper. Somit ist der erste Moment eine respektvolle Annäherung.
|
| Die Griffe |
Die weiteren Griffe (große Ausstreichungen, Kneten, Streichen, Ausschütteln, Daumendruck udgl.) lockern den Körper, die Muskeln und den Geist. Sie gelten als vorbereitende Griffe, weil sie noch nicht zu tief ins Gewebe eindringen. Die daraufhin folgenden, tiefergehenden Griffe sind Schmerzpunktbehandlungen durch Akupressur, stärkeren Druck, kräftiges Kreisen und Dehnen. Das ist die intensive Phase, in der die Behandlung auf den Punkt kommt.
|
| Energie |
Die Druckstärke kann allmählich gesteigert werden, solange ein entspanntes und tiefes Durchatmen noch möglich ist, und der Klient, die Klientin von sich aus diese Festigkeit wünscht. Die Intensität wird aber niemals die Schmerzgrenze überschreiten. In dieser intensiven Phase der Massage werden oft die Ursachen für Verspannungen ans Licht geholt. Es folgt eine Integrationsphase und die neue Harmonisierung. Man fühlt sich befreiter. Es fliesst mehr Energie, die sich nun im ganzen Körper verteilen und tief einsinken darf.
|
Tiefe Entspannung
|
Es folgen sanfte, harmonisierende Griffe. Sie geben Raum und Ruhe. Tiefe Entspannung geschieht von selbst. Nun wählt die Therapeutin leichte Handkontakte auf den feineren Energiezentren aus, um die Massage sanft zu beenden. Die meisten Leute fühlen sich nach der Massage erfrischt und dynamisch.
|
| Nachruhephase |
Eine Nachruhephase, in welcher der Klient, die Klientin – für sich alleine – die unmittelbaren Veränderungen der Wahrnehmung seines Körpers geniesst und auch seine Gedanken einfach mal fliessen lassen kann, beendet die Massage, die – je nach Anwendungsbereich – eine bis zwei Stunden dauert.
|
| Behandlung |
Viele meiner Klienten und Klientinnen gönnen sich eine Behandlung als Belohnung und zum Ausgleich alltäglicher Mühen. Bei allen Schmerzen im Bewegungsapparat, bei denen organische Ursachen ausgeschlossen werden können, wird durch die verschiedenen Massagen Besserung eintreten. Die Durchblutung wird gefördert. Der Stoffwechselaustausch in den Muskeln und im Gewebe wird nachweisbar durch Massage verstärkt. Durch die Anregung des lymphatischen Systems wirkt sie entschlackend und entgiftend. Die Peristaltik (die gemütliche, langsam schwingende Eigenbewegung der Gedärme) findet durch die Massage in ihren eigenen Rhythmus zurück, was Bauchgluckern auslösen kann. Bei Kopfschmerzen und Migräne kann Massage helfen, besonders auch vorbeugend wirken. Stress wird abgebaut, weil die wohltuende Berührung hilft, sich auf den eigenen Körper einzustimmen. Gemütsverstimmungen lösen sich durch die Geborgenheit und Nähe, die eine Massage schenkt, häufig auf.
|
| Körper und Geist |
Am wichtigsten ist aber meiner Meinung nach, dass der Klient, die Klientin selbst lernt, wie er/sie zur inneren und äusseren Entspannung beitragen kann, weil die Behandlung die Zusammenhänge von Körper und Geist verstehen läßt. Massage kann zu einer Meditation werden, für die Therapeutin und für den Klienten, die Klientin. Meditation heisst, in die Mitte zu gehen, hier und jetzt zu sein. Genau in dieses Jetzt bringt die Behandlung den Menschen. Jetzt spürt der Mensch seinen Körper, jetzt seinen nächsten Atemzug, jetzt seine Gedanken, Gefühle und Energien. Diese Zentriertheit kann von Menschen die sich sonst keine Zeit nehmen, um nach innen zu gehen, während der Massage erfahren werden.
|
| Eine gute Therapeutin |
Heilende Prinzipien sind universell und so alt wie die Menschheit. Eine heilsame Massagetechnik ist ein Wiederentdecken dieses alten Wissens in sich selbst, welches eine gute Therapeutin ausmacht oder eine neue Richtung begründet, deren Aufgabe es ist, das alte Wissen in einem Zusammenhang zu stellen, der unserem Zeitgeist entspricht. | | | |

|
 |